Allgemein bezeichnet Geriatrie (Altersheilkunde) eine Spezialisierung der Medizin auf die Behandlung alter und hochaltriger multimorbider, gebrechlicher Patientinnen und Patienten mit einem fachübergreifenden Spektrum an Erkrankungen und meist vielen Medikamenten sowie vielschichtigen und verschiedenartigsten Einschränkungen der Mobilität, Kognition und / oder Alltagsfähigkeit. Geriatrische Patient*innen haben eine erhöhte Rate an Komplikationen, verlängerten Verläufen und neigen zur Immobilität. Hinzu kommen oftmals soziale Grenzsituationen oder Therapievorstellungen, die von der klassischen Leitlinienmedizin abweichen (können), daher benötigen unsere Patient*innen individualisierte Gesamtkonzepte

Geriatrie ist auf allen Ebenen also „Medizin für Fortgeschrittene“ und erfordert die enge Zusammenarbeit verschiedenster Berufsgruppen in einem engagierten und spezialisierten multiprofessionellen / interdisziplinären Team. Der Geriater muss daher auch Netzwerker und Vermittler - oftmals auch Entscheider - sein.

"Hier im OFK ist die Patientin / der Patient Teil unseres Teams ."


Therapiekonzepte und Behandlungsstrategien können so zeitnah an die aktuelle Situation und die Bedürfnisse der Patientin / des Patienten angepasst werden. Dazu gehören sowohl therapeutische Anwendungen, als auch die Anpassung und Risikoevaluation von Medikamenten (Polypharmazie) und das weite Feld der symptomadaptierten ggf. auch apparativen Diagnostik bzw. Therapie. Wichtig ist uns ebenso ein möglichst hohes Maß an persönlicher Zuwendung.

„Ich möchte den Weg der Patient*innen begleiten und nicht nur Momentaufnahmen sehen.“

"Kreative Ideen, die uns und unsere Patient*innen voranbringen, treffen hier immer auf offene Ohren."

"Als Physiotherapeutin in der Geriatrie kann ich die zahlreichen Facetten meines Berufes flexibel und vielfältig nutzen.“

"Wir betrachten Leitlinien aus Sicht unserer Patient*innen und nicht allein aus Sicht der Studien."

"Hohe Fachkompetenz in Verbindung mit einer herzlichen Stimmung - das macht das Otto-Fricke-Krankenhaus für mich aus."

"Die Größe unserer Klinik ermöglicht uns allen eine enge Zusammenarbeit mit sehr persönlichem, individuellem Umgang."

‚‚Ich schätze die enge Zusammenarbeit im interdisziplinären Team sehr, genauso wie die Vielfältigkeit meiner Arbeit mit den Patient*innen.‘‘

"Wertschätzung ist für alle wichtig. Wir geben viel - wir erhalten aber auch viel zurück!"

"Arbeiten in der Geriatrie bedeutet für mich, gemeinsam im Team die Lebensqualität eines Menschen individuell zu verbessern.“

„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen – als Schlucktherapeutin sorge ich dafür, diese Lebensqualität möglichst lange zu erhalten."

Wir bieten im OFK eine breite fachspezifische Expertise auf den Gebieten der Geriatrie, wie der Inneren Medizin, Neurologie, Notfall- und Intensivmedizin sowie der Palliativmedizin. Besonderheiten sind neben dem multidisziplinären Ansatz auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie des St. Josefs-Hospitals in Wiesbaden im Rahmen des Alterstraumatologischen Zentrums, aber auch die engen Kooperationen mit anderen Kliniken und Fachbereichen (z.B. Unfallchirurgie der Dr. Horst-Schmidt-Kliniken, Intensivmedizin, Viszeral- und Herzchirurgie, alle internistischen und neurologischen Abteilungen).

Diese außergewöhnlichen Strukturen in unserem Haus ermöglichen es uns, auch Patient*innen mit herausfordernden Befunden und Einschränkungen (Teilbelastung nach Fraktur, VAC-Therapie, Wundversorgung, Dysphagie, Direktübernahme von Intensivstation und Stroke-Unit, palliative Versorgung usw.) adäquat und umfassend zu versorgen, für die oftmals keine adäquaten alternativen Versorgungsangebote vorliegen.

In Hessen ist die Geriatrie im Bereich der Krankenhausbehandlungen angesiedelt. Wir im Otto-Fricke-Krankenhaus sind dementsprechend keine Rehaklinik, sondern ein Akutkrankenhaus.

Funktionsdiagnostik

  • Sonographie (Ultraschall komplett von "Locke bis Socke") inkl. Transösophageale Echokardiographie (TEE)
  • Langzeitdiagnostik (Langzeit-EKG, Langzeitblutdruck (ABDM))
  • Gastroskopie (Magenspiegelung)
  • Perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG) 
  • Fiberendoskopische Schluckuntersuchung (FEES)
  • Elektroenzephalografie (EEG)
  • Elektromyographie (EMG) 
  • Nervenleitgeschwindigkeitmessung (NLG)
  • Konventionelles Röntgen des Skeletts sowie der internistischen Fragestellungen (Thorax, Abdomen)
  • Videofluoroskopie (VFSS)

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