Chancen durch frühzeitige Diagnose
Die Experten am Otto-Fricke-Krankenhaus können durch eine umfassende Untersuchung Alzheimer oder andere Demenz-Krankheiten frühzeitig diagnostizieren.
Zwar ist eine Demenz bislang nicht heilbar, aber durch eine medikamentöse Behandlung kann der Krankheitsverlauf verzögert werden. Dabei ist die Behandlung einer Demenz umso wirkungsvoller, je früher sie erkannt wird. Eine frühe Diagnose bietet die Möglichkeit, sowohl Patienten als auch Angehörige über die Erkrankung zu informieren und Unterstützungsmöglichkeiten anzubieten.
Eine dementielle Erkrankung hat nicht nur Auswirkungen auf den Patienten selbst, sondern auch auf die Angehörigen. Eine wichtige Rolle nimmt deshalb die Angehörigenberatung ein. Gerne vermitteln die Ansprechpartner in der Gedächtnisklinik Kontakte zu Selbsthilfegruppen und laden zu Informationsveranstaltungen ein.
Um zu prüfen, ob die geistige Leistungsfähigkeit wirklich beeinträchtigt ist und um die eventuell festgestellten Beeinträchtigungen frühzeitig behandeln zu können, ist eine umfassende Untersuchung notwendig. So können auch Krankheiten entdeckt werden, die zwar die Anzeichen einer Demenz liefern, aber anders behandelt werden müssen oder sogar heilbar sind.
Folgende Methoden werden in der Gedächtnisklinik eingesetzt:
- Ausführliches Gespräch sowohl mit den Patienten als auch den Angehörigen
- Neurologische und internistische Untersuchung
- Neuropsychologische Untersuchung
- Laborchemische Untersuchung des Blutes
- Bildgebende Verfahren, z.B. Computer-Tomographie des Schädels (falls erforderlich)