25.01.2012

Otto-Fricke-Krankenhaus und Evangelisches Krankenhaus Gesundbrunnen intensivieren Zusammenarbeit

Mehr Angebote für Patienten

Mit Beginn des neuen Jahres wollen die beiden ältesten geriatrischen Krankenhäuser in Hessen, das Otto-Fricke-Krankenhaus mit Standorten in Wiesbaden und Bad Schwalbach sowie das Evangelische Krankenhaus in Hofgeismar enger zusammenarbeiten und ihr Angebot gemeinsam weiterentwickeln. Beide Häuser gehören zum Gesundbrunnen-Verbund. Zukünftig sollen in Bad Schwalbach verstärkt auch schwerbetroffene und beatmungspflichtige Patienten behandelt werden, um so die gesamte Behandlungskette aus einer Hand gewährleisten zu können.

”Durch den demographischen Wandel verzeichnen wir schon heute immer mehr und immer komplexere Erkrankungen auf dem Gebiet der Geriatrie – Tendenz steigend“, so York Ohlendorf, Geschäftsführer des Otto-Fricke-Krankenhauses, und Agnes Hartmann, Geschäftsführerin des Evangelischen Krankenhauses Gesundbrunnen. Die beiden Häuser sind bereits seit über 30 bzw. über 40 Jahren auf dieses Gebiet spezialisiert. Behandelt werden beispielsweise die Folgen eines Schlaganfalls oder altersbedingte Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Besondere Schwerpunkte des Otto-Fricke-Krankenhauses liegen in der Diagnostik und Behandlung von überwiegend neurologisch bedingten Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen sowie in der Diagnostik, Behandlung und Beratung von Demenzerkrankungen. Zu den Kernkompetenzen des Evangelischen Krankenhauses Gesundbrunnen zählen u.a. die Behandlung von Parkinsonerkrankungen und Stürzen bei Gangstörungen sowie die neurologische Frührehabilitation.

”Gerade vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Gesellschaft ist es jedoch unerlässlich, das Angebot im Bereich Geriatrie immer weiter auszubauen und sein Know-how kontinuierlich zu verstärken“, sind sich York Ohlendorf und Agnes Hartmann einig. ”Dazu werden wir die Fachkompetenzen unserer Häuser in Zukunft stärker bündeln und Synergien nutzen. Davon profitieren sowohl die Menschen in Hessen aber auch in anderen Teilen Deutschlands.“

Dr. medic Marcel Blonder, Otto-Fricke-Krankenhaus, und Prof. Dr. med. Werner Vogel, Evangelisches Krankenhaus Gesundbrunnen, werden das Projekt an den beiden Standorten vorantreiben.

Dr. Blonder ist Facharzt für Innere Medizin und Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin sowie ausgewiesener Experte für Schluckstörungen, mit originären Beiträgen zur Entwicklung neuer endoskopischer Verfahren auf diesem Gebiet. Seit 2010 ist er zudem Dozent an der Hochschule Fresenius, University of Applied Sciences, Idstein. Im Otto-Fricke-Krankenhaus, in dem er am 16. Januar 2012 kommissarisch die Chefarztstelle von Dr. med. Klaus Weil übernommen hat, ist er seit fast 25 Jahren als Leitender Oberarzt tätig.

Prof. Dr. Werner Vogel ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Arzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin und seit 20 Jahren Ärztlicher Direktor des Evangelischen Krankenhauses Gesundbrunnen in Hofgeismar. Außerdem ist er Honorarprofessor an der Universität Kassel, Past-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie und Vorsitzender des Landesverbands Hessen-Thüringen im Bundesverband Geriatrie, den er 1993 mit begründet hat.

”Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und darauf, den Patienten in Hessen und den angrenzenden Regionen künftig ein noch umfassenderes Leistungsspektrum anbieten zu können“, sind sich die beiden Experten einig.


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22.05.2013, 17.30-19.30 Uhr
Mit Dr. M. Blonder, komm. Chefarzt Geriatrie Otto-Fricke-Krankenhaus, Wiesbaden/ Bad Schwalbach

Standort Wiesbaden

Wir sind mit unserem Wiesbadener Standort inkl. der Tagesklinik am 15.03.2013  umgezogen in das St. Josefs-Hospital Wiesbaden. Sie finden das Otto-Fricke-Krankenhaus in Wiesbaden nun am St. Josefs-Hospital, Beethovenstr. 20, 65189 Wiesbaden, Station 41.  

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