04.03.2010

Aktive Hilfe für Patienten mit Sprachstörungen in Wiesbaden

Jeder dritte Schlaganfall-Patient leidet unter massiven Sprachstörungen: Wiesbadener Selbsthilfegruppe bietet Hilfestellung für Betroffene.

Ein Drittel aller Patienten leidet nach einem Schlaganfall an Sprachstörungen. Der Verlust oder die Einschränkung des Sprachvermögens nach einem Schlaganfall ist für die Patienten eine verstörende Erfahrung, die mit großer Frustration verbunden ist. Denn in den meisten Fällen sind die kognitiven Fähigkeiten nicht beeinflusst, so dass die Betroffenen sich ihrer Situation sehr bewusst sind. In Wiesbaden bietet eine Selbsthilfegruppe für Betroffene und Angehörige konkrete Hilfestellungen an. Die nächste Sitzung der Selbsthilfegruppe ist am Dienstag, 30. März, um 17.00 Uhr in Wiesbaden-Biebrich. Betroffene und Angehörige sind herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Aphasie-Selbsthilfegruppe will vor allem Unterstützung bei der Bewältigung der oft einschneidenden Folgen der Erkrankung bieten und Gelegenheit zum Erfahrungsaus-tausch für Betroffene und Angehörige geben. In diesem Jahr werden zu jedem zweiten Treffen auch Experten zu einem Thema (z.B. Krankheitsverarbeitung; Fragen rund um das Thema Behandlung von Schlaganfall bzw. Hirnschädigung und Aphasie; sozialrechtliche Aspekte bei Sprachstörungen etc.) eingeladen.
 
Weitere Informationen zur Selbsthilfegruppe Aphasie und das Jahresprogramm 2010 können Sie sich hier ansehen und herunterladen: Weitere Informationen und Jahresprogramm 2010


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